Die Methode des Begleiteten Malens begründet sich auf Dr. phil. Bettina Egger, Gründerin und Leiterin des Instituts für Humanistische Kunsttherapie, Weggis/Schweiz (www.kunsttherapie.ch). Sie lernte während ihrer Ausbildung bei Arno Stern den Malort kennen und den Respekt, den jedes Bild verdient und entwickelte sinnvolle Interventionen, die das Begleiten des Malens ausmachen.
Ebenso wie beim Ausdrucksmalen gilt dem eigenen Tun und Erleben die Aufmerksamkeit, nicht dem Ergebnis. Es erfolgt kein Vergleichen oder künstlerisches Werten, so dass individuelle farbige Spuren unbelastet entstehen können. Die/der Malende kann so Unberührtes oder Vergessenes im eigenen Wesen womöglich langsam wiederentdecken, Entwicklungsschritte ergeben sich, werden vertieft, verarbeitetet und schaffen Möglichkeiten, Neues zuzulassen und auszuprobieren. So mag es sein, dass sich neue Perspektiven auftun und positive Kräfte mobilisiert werden, die mitgenommen werden in das alltäglich Leben. Regelmäßges Malen füllt den eigenen Kreativitätspool, fördert die Weiterentwicklung der Persönlichkeit und stärkt das Selbstvertrauen.
Als Malleiterin stehe ich zur Verfügung, diesen Prozess zu begleiten und zu unterstützen.
Das Malen bietet auch die Möglichkeit, in schwierigen Lebensphasen und persönlichen Krisen wieder in Kontakt zu sich selbst zu kommen, sich überraschen und berühren zu lassen von der Kraft der eigenen Bilder.
"Gemalt wird, was mit Worten nicht ausgedrückt werden kann"
Bettina Egger